| A | Ablaufplan | Ein Ablaufplan ist die Dokumentation der logischen und zeitlichen Planung des Projektablaufes. Er kann im einfachsten Fall aus den Einträgen der Terminkalender der Projektbeteiligten bestehen, im aufwändigsten Fall in einem vollständigen Netzplan. Die gängigste Form des Ablaufplanes ist das Balkendiagramm (Gantt-Diagramm). Elemente des Ablaufplanes sind Vorgänge, Ereignisse und ihre wechselseitigen Anordnungsbeziehungen. Der Begriff "Ablaufplan" wird sowohl für den Projektablauf als Ganzes als auch auf den Netzplan oder Balkenplan beschränkt verwendet. Je nachdem ist "Ablaufplan" mit dem allgemeinen Begriff "Project Schedule" oder den speziellen Begriffen "Project Network Diagram" bzw. "Bar Chart" zu übersetzen. Zum Teil wird ein Ablaufplan auch als die Organisation der sog. Realisierungprozesse verstanden, und zwar in Abgrenzung von den Projektmanagement-Prozessen welche in der Ablauforganisation erfasst sind. Je mehr die Vorgänge des Projektmanagements integraler Bestandteil des Netzplanes werden, ist auch diese Trennung immer weniger möglich und sinnvoll. |
| Ablauforganisation | Teilgebiet der Organisation, das sich mit dem Ablauf von Prozessen in Systemen und ihrer zeitlichen Struktur beschäftigt. Die Fabrikplanung baut einerseits auf Dokumenten der Ablaufplanung (Produktionsdurchlaufpläne, Fertigungspläne, Arbeitspläne) auf und schafft andererseits Bedingungen und Voraussetzungen für die Steuerung des Ablaufes im künftigen Produktionssystem. Das eigentliche Arbeitsfeld der Fabrikplanung ist das Komplement - die Aufbauorganisation. | |
| Arbeitsplatzgestaltung | Die Gestaltung des Arbeitsplatzes; umfasst: (1) die Anlage des Arbeitsplatzes, um die zweckmäßigste Zusammenarbeit mit den vor- und nachgeordneten Plätzen zu gewährleisten; (2) Installation von Transporteinrichtungen, die einen leichten An- und Abtransport des Werkstücks ermöglichen; (3) Ausstattung des Arbeitsplatzes nach arbeitswissenschaftlichen Gesichtspunkten; u.a. Anpassung an die Maße des menschlichen Körpers (anthropometrische Arbeitsplatzgestaltung). | |
| Arbeitsstättenrichtlinien / Arbeitsstättenverordnung |
Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV (wird gegenwärtig novelliert) § 3 ArbStättV Allgemeine Anforderungen (1) Der Arbeitgeber hat 1. die Arbeitsstätte nach dieser Verordnung, den sonst geltenden Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften und nach den allgemein anerkannten sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen und hygienischen Regeln sowie den sonstigen gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen einzurichten und zu betreiben. 2. den in der Arbeitsstätte beschäftigten Arbeitnehmern die Räume und Einrichtungen zur Verfügung zu stellen, die in dieser Verordnung vorgeschrieben sind. Soweit in anderen Rechtsvorschriften, insbesondere dem Bauordnungsrecht der Länder, Anforderungen gestellt werden, bleiben diese Vorschriften unberührt. (2) Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit stellt unter Hinzuziehung der fachlich beteiligten Kreise einschließlich der Spitzenorganisationen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber Arbeitsstätten-Richtlinien auf und gibt diese im Benehmen mit den für den Arbeitsschutz zuständigen obersten Landesbehörden im Bundesarbeitsblatt, Fachteil Arbeitsschutz, bekannt. Die Regeln und Erkenntnisse nach Absatz 1 sind insbesondere aus diesen Arbeitsstätten-Richtlinien zu entnehmen. (3) Die Befugnis der zuständigen Behörde, nach §§ 120d der Gewerbeordnung und § 22 Abs. 3 des Arbeitsschutzgesetzes im Einzelfall zur Abwendung besonderer Gefahren die zum Schutze der Arbeitnehmer erforderlichen Maßnahmen anzuordnen, bleibt unberührt. |
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| B | Bauprojektmanagement | Das Management von Bauprojekten kann durchaus als die Urform des Projektmanagements bezeichnet werden - die ältesten bekannten Großprojekte wie z.B. die Pyramiden oder die chinesische Mauer sind schließlich Bauprojekte. Das Bauprojektmanagement ist die originäre Aufgabe von Architekten bzw. Bauingenieuren. Neben den klassischen Architektur- und Ingenieurbüros übernehmen aber zunehmend sogenannte Generalübernehmer, Generalunternehmer oder Projektsteuerer diese Aufgabe. Zu den Aufgaben des Bauprojektmanagements zählen: Abstimmung aller Entscheidungen mit dem Bauherren Einholung der Baugenehmigung durch die zuständige Behörde / Kommune Aussschreibung, Vergabe und Abrechnung der Bauleistungen (AVA) Überwachung und Steuerung des Bauprozesses Abnahme und Übergabe des fertigen Gebäudes an den Bauherren und an das nachgelagerte Facility Management Der genaue Ablauf des Bauprojektmanagements ist in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) und der Verdingungsordnung Bau (VOB) festgelegt. Die VOB ist für öffentliche Bauprojekte verpflichtend, wird aber auch im privatwirtschaftlichen Bereich oftmals zugrunde gelegt. Die besondere Schwierigkeit des Bauprojektmanagements besteht darin, dass zur Fertigstellung eines Gebäudes eine Vielzahl an Fachplanern (z.B. Statiker, Heizungsplaner, TGA-Planer usw.) und Fachhandwerkern erforderlich sind, deren Tätigkeiten eng miteinander verknüpft sind. Während bei der Produktion von komplexen Maschinen (z.B. KFZ-Industrie) durch Serienproduktion diese Probleme gelöst werden können, fordert bisher der deutsche Markt im Baubereich nach wie vor individuelle Einzelanfertigungen. Einer Optimierung des Bauprojektmanagements und einer entsprechenden Kostensenkung sind daher sowohl durch die gesetzgeberischen Rahmenbedingungen (regional höchst unterschiedliche Bauvorschriften) und den Marktanforderungen enge Grenzen gesetzt. Große Hoffnungen werden mit dem Einsatz des internetbasierten Projektmanagements verbunden. Durch zentrales Dokumentenmanagement, konsequenten Einsatz der Kommunikationsmöglichkeiten des Internets und rechnergestützte Prozessverwaltung (z.B. automatischer Planlauf) könnten erhebliche Optimierungen erzielt werden. Die hierfür erforderliche Übertragung der Geschäftsprozesse auf das Medium Internet ist in der Bauwirtschaft bereits im Gange, wird aber noch einige Jahre in Anspruch nehmen. |
| Belegungsplanung | Zu keinem Zeitpunkt ist die Chance für mehr Ökonomie am Arbeitsplatz größer als während eines ohnehin anstehenden Umzugs. Während Ihr Unternehmen sich weiterhin voll auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren kann, analysieren wir Ist-Zustand und Verbesserungsmöglichkeiten, erstellen optimierte Belegungs-Layoutpläne und übersetzen diese in dezidierte Vorgaben für Innenausbau, Mobiliar und Infrastruktur. Auf diese Weise verbindet sich Ihr neuer Standort von Anfang an mit mehr Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und höherer Mitarbeitermotivation. | |
| Beschaffungslogistik | Die Beschaffungslogistik von Unternehmungen und Betrieben ist das Teilsystem der Logistik, welches sich mit allen Aktivitäten befaßt, die der Versorgung mit Gütern dienen. Die Aktivitäten der Versorgung umfassen die Funktionen des Einkaufens, des Bestellens und Abrufens, des Transportierens, des Lagerns und des Bereitstellens. | |
| Blocklayout | Ein analoges Modell der Objekt-Platz-Zuordnung. Entsteht aus dem punktförmigen Anordnungsschema unter Hinzuziehung der Flächengröße und Flächengestalt der Objekte. Als Flächengestalt wird meist dasjenige Rechteck gewählt, welches das Objekt umschreibt. Das Blocklayout ist bei systematischer Planung die Vorstufe des Feinlayouts. | |
| C | CAD (Anwendungen und Modellierungen ) | Rechnergestützte Konstruktion bzw. Entwicklung von Werkzeugen und Produkten. Teil des CAD ist der Entwurf von Produktteilen und der Gesamtkonfiguration des Produkts in anschaulicher Darstellung, die Bestimmung der geometrischen Formen sowie die Durchführungen von Berechnungen über notwendige Materialien und Produktionsprogramme. Mit Hilfe eines CAD kann gegenüber der klassischen technischen Zeichnung an einem Reißbrett eine permanente Neukonstruktion oder Variation von Elementen vorgenommen werden. Es handelt sich damit um einen iterativen und interaktiven Entwicklungsprozeß, der in der Regel integriert ist in einem Computer Integrated Manufacturing-System (CIM). Mit dem CAD soll erreicht werden, daß die Entwicklungszeit verkürzt, durch Variation die Flexibilität erhöht, die Qualität kontinuierlich verbessert und das Produktionsniveau erhöht wird. Zum Teil lassen sich CAD-Systeme auch durch sogenannte Expertensysteme unterstützen bzw. kombinieren. |
| Controlling | Regelkreisprozess im Management, um ein Ergebnis zu erreichen. Ursprung im Finanzbereich. SOLL-IST-Abweichungen werden identifiziert und sind Ausgangspunkt für Maßnahmen, um SOLL zu erreichen. | |
| D | DIN | Deutsche Industrienorm |
| E | Einflußgrößen der Fabrikplanung | Die Fabrikplanung wird durch die Größen Produkte, Produktion, Mitarbeiter, rechtliche Rahmenbedingungen, Einflüsse aus der Umwelt und der allgemeinen Wirtschaftlichkeit, Attraktivität und Flexibilität der Fabrik beeinflusst. |
| Einrichtungslayout | Unter Einrichtungslayout versteht man die Anordnung der Produktions- und Lagerflächen zueinander, die Anordnung der Maschinen und Arbeitsplätze. Die Planung des Einrichtungslayouts verfolgt das Ziel einen ununterbrochenen Material- und Warenfluß zu gewährleisten. | |
| F | Fabrikplanung | Gedankliche Vorbereitung (Planung) von wirtschaftlichen und humanen Produktionsabläufen mit Festlegung der geeigneten Produktionseinrichtungen. |
| Facility Management | Unternehmerischer Prozess, der durch die Integration von Planung, Kontrolle und Bewirt- schaftung bei Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen (facilities) und unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld eine verbesserte Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zum Ziel hat. | |
| Flächenmanagement | Aufgabe des Gebäudemanagements zur Verwaltung von Flächen und zur Durchführung von Flächenoptimierung bei Belegschaftsänderungen und Neu- bzw. Umbaumaßnahmen. | |
| Flächendimensionierung | Planungsfeld der Fabrikplanung; befasst sich mit Fragen der Gebäude- und Grundstücksplanung, wobei Fragen bezüglich des Erscheinungsbildes (Corporate Identity), der Grundstückserschließung Größe, Lage etc.), mit späteren Ausbaumöglichkeiten, betrachtet werden. | |
| Feinlayout | Das Feinlayout ist die Darstellung der räumlichen Anordnung der Funktionseinheiten in der Fabrik. Dabei ist das Feinlayout die Anordnung der Anlagen und Maschinen in der Werkhalle. | |
| G | Gantt-Diagramm (Gantt-Chart) | horizontales Balkendiagramm, das die zeitlichen Verknüpfungen der einzelnen Schritte eines Projektes graphisch darstellt. Es ist nach dem Ingenieur Henry Gantt benannt, der diese Methode in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte. (Haynes 1996, S. 35) |
| H | HOAI | Honorarordnung für Architekten und Ingenieure |
| I | Instandhaltung | Maßnahme zur Bewahrung und Wiederherstellung des Soll-Zustandes sowie zur Feststellung und Beurteilung des Ist-Zustandes von Bauteilen und Betriebsmitteln der technischen Anlagen und Systeme eines Gebäudes. Diese Maßnahmen werden nach der DIN 31051 als Wartungs-, Inspektions-, und Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt. Eine Aufstellung der Instandhaltungsmaßnahmen nach Gewerken ist in dem VDMA(Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer e.V.)-Einheitsblatt 24186 aufgeführt. |
| J | JIT (just in time) | Abfolge integrierter Teilprozesse entlang der kompletten Lieferkette mit dem Ziel, eine hohe Durchsatzgeschwindigkeit bei minimalen Beständen zu erhalten. |
| K | Kostenstelle | Logistikkostenstellen sind Abrechnungsbereiche der Unternehmen, denen gemäß der Kostenartenrechnung angefallene Logistikkosten sowohl auf Ist-, Normal- als auch auf Plankostenbasis zugeordnet werden (Erfassung und Verteilung), sie sind Orte der Kostenentstehung (Bezugsobjekte) und Grundlage der Logistikkostenstellenrechnung. |
| L | Layout | Planung, Anordnung, Auslegung, Anlage, Plan, Entwurf, Gestaltung, Aufmachung; im engeren Sinne der Fabrikplanung: Plant-Layout ist die körperliche Anordnung von industriellen Anlagen sei es in Wirklichkeit oder auf Plänen... In diesem Sinne wird in der Fabrikplanung von Layout, unter Weglassung des Wortes plant, gesprochen und damit der Anordnungs-, Aufstellung- oder Einrichtungsplan gemeint. |
| Layoutplanung | Entwurf von Layouts in der Fabrikplanung. Die Layoutplanung ist ein sehr komplexer Planungsvorgang, der hinsichtlich der Makrolage der Objekte (Maschinen, Anlagen u.ä.) vom Anordnungs- und Blockschema ausgehen kann. Allerdings müssen zur Bestimmung der Mikrolage der Objekte eine Vielzahl weiterer Einflussgrößen, die sich aus ver- und entsorgungstechnischen, arbeitsgestalterischen, anlagentechnischen u.a. Aspekten ergeben, berücksichtigt werden. Die Layoutplanung kann durch Mittel der rechnerunterstützten Fabrikplanung wesentlich effizienter vollzogen werden, bedarf aber nach wie vor der planerischen Erfahrungen. | |
| M | Materialflussplanung | Inhalte der Materialflußplanung sind die Analyse und Gestaltung von internen und externen Materialflüssen in Unternehmen. Die Materialflußplanung läßt sich in die vier Bereiche; 1. Planung des Materialflusses außerhalb eines abgeschlossenen Werkgeländes (insbesondere zwischen Unternehmen), 2. Planung des Materialflusses innerhalb eines abgeschlossenen Werkgeländes,3. Planung des Materialflusses innerhalb eines Gebäudes und 4.Planung des Materialflusses am Arbeitsplatz oder in einer Fertigungsgruppe. |
| N | Nutzwertanalsye | Verfahren zur systematischen Beurteilung von Projekten, im speziellen von Investitionsprojekten. In speziellen Anwendungsfällen stellt es ein Verfahren zur statischen Investitionsrechnung dar. Mit Hilfe der Nutzwertanalyse wird die relative Vorteilhaftigkeit von Projekten an mehreren, vorzugsweise nichtfinanziellen Kriterien gemessen. Dazu werden die Kriterien bestimmt, ihre Gewichte festgelegt, der Nutzen je Kriterium anhand einer Nutzwertskala beurteilt und schließlich der Gesamtnutzwert durch Aggregation berechnet.Nutzwertanalysen beruhen zwar auf subjektiven Einzelurteilen, eignen sich aber besonders dort, wo die relevanten Zielkriterien nicht oder nur teilweise monetär erfassbar sind.In der Fabrikplanung kann mit Hilfe der Nutzwertanalyse z.B. die Auswahl von Standorten im Rahmen der Standortplanung erfolgen. Als Zielkriterien werden in diesem Fall die Standortfaktoren herangezogen. |
| O | Outsourcing | Beschaffung von Material, Bauteilen und -gruppen sowie Dienstleistungen außerhalb des Betriebes. |
| P | Projektmanagement | Unter Projektmanagement versteht man alle organisatorischen Verfahren und Techniken, die mit der erfolgreichen Abwicklung eines Projektes verbunden sind. Die Norm DIN 69901 definiert entsprechend Projektmanagement als die "Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Abwicklung eines Projektes". |
| Prozess | Ein Prozess ist eine ablauforganisatorische Zusammenfassung von Elementaraufgaben | |
| Q | Qualitätsmanagement | Qualitätsmanagement (QM) ist ein Management-Ansatz, der der Unternehmensführung mit einem deutlichem Schwerpunkt auf Qualität dient. Qualität bezieht sich dabei sowohl auf die vermarkteten Produkte und Dienstleistungen als auch auf die internen Prozesse des Unternehmens und ist definiert als das Maß, in dem das betrachtete Produkt oder der betrachtete Prozeß den Anforderungen genügt. Diese Anforderungen können explizit definiert sein, sie können aber auch implizit vorausgesetzt werden. |
| Qualitätssicherung | Alle Maßnahmen, die darauf abzielen, bestimmte Normen oder Eigenschaften von Material, Waren oder Fertigerzeugnissen zu garantieren. | |
| R | Raumplanung | Die Aufgabe der Raumplanung ist es, räumliche Entwicklungsprozesse auf unterschiedlichen Ebenen (Stadtteil, Stadt, Region, Land, Staat, Kontinent) und in Bezug auf unterschiedliche Aspekte (Verkehr, Umwelt, Bevölkerung) zu untersuchen. Das Ziel ist es, Konflikte bei der Nutzung des Raumes zu vermeiden und Lösungsstrategien bei der Erschließung des Raumes zu finden. Die Bezeichnung ist nicht verbindlich definiert, sondern stellt einen Oberbegriff dar, der alle planerischen Maßnahmen mit räumlichen Auswirkungen – von der Quartiersplanung über die Stadt- und Regionalplanung bis hin zur Landesplanung und Raumordnung – umfasst. Dabei schließt die Raumplanung sowohl die formellen, in Gesetzen geregelten Planungsverfahren (etwa die Bauleitplanung nach dem Baugesetzbuch oder die Regional- und Landesplanung nach den Landesplanungsgesetzen) als auch informelle Planungsprozesse (zum Beispiel Rahmenplanungen) ein. |
| Regelkreissystem | Mit den Regelkreis-Impulsgebern Zielsetzung, Planung, Kontrolle, Abweichungsanalyse, Information und Steuerung nimmt das Controlling im operativen und strategischen Bereich die Steuerungsaufgabe wahr. | |
| Ressourcen | Verfügbare Bestände an Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden, Kapital, Rohstoffe, Energie). Unter ökologischen Aspekten werden besonders die mit heutigen Technologien erschließbaren Rohstoffe und Energieträger betrachtet. | |
| S | Standortfaktoren | Anforderungen des Unternehmens an den Standort und Bedingungen, die der Standort bietet. Die Vergleichskriterien nennt man Standortfaktoren. Bei ein und demselben Unternehmen unterscheiden sich die Standortfaktoren bei globaler, nationaler, regionaler und lokaler Standortsuche. Unterschiedliche Unternehmen stellen unterschiedliche Anforderungen an den Standort in Abhängigkeit von ihren Produkten und Dienstleistungen, ihren Rohstoffen und ihren Wirkungen auf die Umwelt. |
| Strategie | Massnahmen zur Sicherung des langfristigen Erfolges eines Unternehmens. | |
| Strukturplan | graphische oder tabellarische Aufgliederung des Projektes in Teilprojekte, der Teilprojekte in Unterprojekte usw. über mehrere Ebenen. Die Elemente auf der untersten Ebene des Projektstrukturplans heißen Arbeitspakete (Schwarze 1994, S. 31) | |
| T | ||
| U | Umzugsmanagement-/koordination | Aufgabe des Gebäudemanagements zur Planung, Durchführung und Steuerung von Umzugsmaßnahmen. |
| Umzüge | Infrastrukturelle Dienstleistung: Durchführung von Umzügen | |
| V | Variantenbewertung | Variantenvergleich: allgemein Methode der Untersuchung (des Vergleichs) technisch-adäquater Varianten nach zielgerichteten Bewertungskriterien zur Ermittlung der wirtschaftlich günstigsten (optimalen) Variante. |
| W | Wertanalyse | Die Wertanalyse stellt eine Methode zur Optimierung des Verhältnisses zwischen Kosten und Nutzen dar. |
| X | ||
| Y | ||
| Z | Zielplanung | Erste Phase der Fabrikplanung, in der das Projekt definiert wird, Ziel benannt werden und Projektideen skizzenhaft untersucht werden. |




